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Dialog zwischen Tradition und Moderne
Zukunftsweisende Baukunst war es, die der Ingenieur und Stadtbaurat Franz Karl Muffat 1851 in der Schrannenhalle verwirklichte. Filigrane Elemente aus Gusseisen, viel Licht durch große Glasflächen, eine phänomenal kurze Bauzeit. München wurde international, auch in der Architektur.

Und zukunftsweisend ist auch die „neue, alte“ Schrannenhalle. Verwurzelt in ihrer über 150-jährigen Tradition und trotzdem modern, offen für Besucher aus aller Welt. Sie gehört den Münchnern, ist ein Stück Münchens. Und sie ist an der ursprünglichen Stelle wieder aufgebaut, da wo die Hauptschlagadern der Stadt zusammenlaufen. Direkt neben dem Viktualienmarkt, zwischen Blumen- und Prälat-Zistl-Straße steht sie. Damit ist sie prädestiniert als ein bunter Marktplatz, ein Forum für Jung und Alt, für Einheimisch und „Zuag’reist“, für Modern und Traditionell.

1926 abgebaut lagen Teile der Halle lange Jahre in einem Dornröschenschlaf. Damit ist nun Schluss. Dem ehemaligen Umschlagplatz für Getreide wird neues Leben eingehaucht. Ein Potpourri aus traditionellem, zum Teil schon fast vergessenem Handwerk, unterschiedlichsten Kulturveranstaltungen und außergewöhnlicher Gastronomie. Hier kann der Besucher alles genießen was Spass macht: Musik von Jazz bis Pop, frisch zubereitete Schmankerl, eine gemütliche Atmosphäre. Bayerische Gastlichkeit, modern interpretiert.
Die Schrannenhalle ist kein anonymer Konsumtempel, sondern ein Marktplatz im ureigensten Sinne des Wortes. Jeder der zahlreichen Marktpartner ist ein Überzeugungstäter, der seinen Beruf als Berufung sieht und Spass daran hat, etwas Besonderes zu schaffen.

Und so sieht auch das Sortiment aus. Qualitativ Hochwertiges, das aber dennoch bodenständig bleibt. Was in der Schrannenhalle angeboten wird, ist nicht abgehoben, sondern hat einfach nur den etwas anderen Schliff. So zeigt ein Marktpartner, dass Currywurst auch gut zu Champagner schmecken kann. Oder es gibt Omas Strudel in so vielen neuen, ausgefallenen Varianten, dass sicher jeder seine Lieblingsversion finden wird.

Die Schrannenhalle ist für alle da. Dafür stehen nicht nur die großen Glasflächen, die immer einen Blick auf das Marktgeschehen erlauben und offenen Türen. Dafür steht auch das Veranstaltungsprogramm, das für jeden etwas bietet.

Kultur in der Schranne heißt: Kultur für alle. Samstags beispielsweise tanzt die Schranne. Ob Boogie, Salsa oder Soul, die Konzerte am Samstagabend locken eine große Zahl tanzwütiger Fans in die Halle.

Und der Sonntag startet mit einem musikalischen Frühschoppen. Bei Live-Klängen in gemütlicher Atmosphäre lässt sich so der Tag ganz entspannt beginnen. Der Nachmittag gehört dann den Familien: Ab 14:00 Uhr wird bei den "Schrannekids" in Münchens Markthalle gebastelt, gewerkelt, gespielt und getanzt.

Den Abend können Sie entweder mit klassischer Musik ausklingen lassen oder mit spannungsgeladenem Krimi-Vergnügen: Beim gemeinsamen Schauen der aktuellen Tatort-Folge wird der Täter zusammen mit anderen Sonntagskommissaren erraten. Und dies sind nur einige Beispiele.

Unter der weit über die Grenzen des Landeshauptstadt hinaus bekannten Adresse Viktualienmarkt kann der Bankangestellte in der Mittagspause genauso seinen schnellen Imbiss finden wie der München-Tourist einen Ruhepunkt zwischen zwei Sightseeing-Stationen. Der Ur-Münchner sitzt neben dem „Zuag’reisten“. Auch hier knüpft das Konzept an alte Traditionen an: Schon als wichtiger Umschlagplatz für Getreide war die Halle in ihrer Geschichte immer ein Ort, der die Menschen zusammen brachte und für Kommunikation sorgte. Mit Leib und Seele München eben. Für alle, die die bayerische Hauptstadt kennen oder kennen lernen möchten.

Sind Sie neugierig geworden? Dann erfahren Sie hier, was es in der Schranne alles zu entdecken gibt!



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