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Die Bauphasen mit Pinsel und Farbe interpretierte ...
... der gelernte Architekt und Regierungsbaumeister Jürgen Meyer-Andreaus, der bereits viele Jahre für den Münchner Stadtanzeiger und die Süddeutsche Zeitung illustrierte.

Sein künstlerischer Blick begleitete die Entwicklung des historischen Eisen-Glas-Baus, der von März 2003 bis Mai 2005 allmählich aus der Baugrube wuchs. Mit dem Aquarell-Malbrett verwirklichte Meyer-Andreaus unterschiedlichste Perspektiven auf das Geschehen zwischen Blumenstraße und Prälat-Zistl-Straße, die sehr schön den Fortgang der Arbeiten dokumentieren.
07. April 2000:
Das Baugrundstück zwischen Blumen- und Prälat-Zistl-Straße, direkt angrenzend an den Viktualienmarkt. Das Projekt Schrannenhalle steckte noch in den Kinderschuhen. Im Herbst 2000 war geplant, mit den Vorarbeiten zu beginnen. Im Hintergrund sehr schön die Umgebung mit dem „Alten Peter“.

19. September 2003:
Erst im März 2003 ging es dann richtig los mit den Baumaßnahmen. Zuerst musste das Baufeld geräumt werden, dann folgte die Einrichtung der Baustelle. Im Bild sieht man den Aushub der Baugrube mit Baggern, der bis Ende Oktober 2003 abgeschlossen sein sollte.

04. Dezember 2003:
Am 3. November 2003 fiel der Startschuss für den Tiefbau. Die Baukräne wurden aufgestellt. Sie prägten von nun an bis ins Jahr 2005 die Szenerie an der Adresse Viktualienmarkt 15. Das Bild zeigte auch die Fertigung der Bodenplatte, mit der im Dezember 2003 begonnen wurde.

29. Januar 2004:
In dieser Illustration wird der Blick auf den Hochbunker am südlichen Ende der Schrannenhalle-Baustelle gelenkt. Das zukünftige Wirtshaus „Der Pschorr“ befindet sich dagegen am nördlichen Ende. Im Februar 2004 waren die Vorbereitungsarbeiten zur Freibanksanierung geplant.

17. Februar 2004:
Die Original-Säulen der Schrannenhalle harrten zu diesem Zeitpunkt noch ihres Schicksals auf dem Gelände der Stadtwerke München GmbH in der Hans-Thonauer-Straße im Westend. In Saalfelden in Österreich bei der Firma Oberhofer wurden sie danach sandgestrahlt und ausgebessert. Im September 2004 brachte man sie zur Baustelle.

08. März 2004:
Eine Impression vom winterlichen Viktualien-markt mit den Kränen der Schrannenhallen-Baustelle im Hinter-grund. Mittlerweile waren die Arbeiten am „Pschorr“, in der ehe-maligen Freibank, vorangeschritten. Der nördliche Kopfbau ist komplett eingerüstet.

29. Juli 2004:
Die Szenerie vor dem „Alten Peter“ hatte sich gründlich verändert. Man hatte mit der Fundamentsanierung der Freibank und dem Rohbau der Untergeschosse begonnen. Bald würde das Richtfest stattfinden und mit dem Aufstellen der Halle begonnen werden.

08. September 2004:
Der Rohbau der Freibank wurde bereits in Angriff genommen. Der alte Gewölbekeller des Wirtshauses wird – aufbauend auf originaler Bausubstanz – restauriert. Er diente auch früher schon als Lagerplatz. Nach der Eröffnung des Pschorr sollen hier die Bierfässer aufbewahrt werden.

30. September 2004:
Ein Meilenstein der Wiederrerrichtung ist erreicht: Die Halle wird aufgestellt. Parallel werden Eisengerüst und Glasfassade aufgebaut. Nun bekommt die zukünftige Schrannenhalle ihr typisches Aussehen und die Münchner können schon erkennen, wie ihr neuer Marktplatz aussehen wird.

13. August 2005
Ein Blick auf die nahezu fertige Schrannenhalle. Die Eröffnung des Pschorr steht unmittelbar bevor. In der "schranne" werden noch die Marktstände eingebaut, außen finden Trottoir- und Pflasterarbeiten statt. Der Blick richtet sich nach Südwesten in Richtung Hochbunker aus dem zweiten Weltkrieg mit Pyramidendach und Laterne.

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