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Ein architektonisches Juwel für die Altstadt
1851 erhielt der Stadtbaumeister Karl Muffat den Auftrag, die Maximilians-Getreide-Halle, im Volksmund „Schrannenhalle“ genannt, zu errichten. Die Halle sollte die chaotischen Zustände auf dem damaligen „Schrannenplatz“, der am 30. Oktober 1854 in „Marienplatz“ umbenannt wurde, beseitigen: Bislang hatte man hier das Getreide unter freiem Himmel verkauft.

1853, also bereits zwei Jahre später, erstreckte sich das filigrane Bauwerk über 430 Meter entlang der Blumenstraße bis zum Viktualienmarkt: zwei Kopfbauten, ein Mitteltrakt und jeweils dazwischen die beiden 164 Meter langen überdachten Hallen. Der nördliche Kopfbau, die Freibank, ist bis heute erhalten.
1853 wurde die Halle eingeweiht: In nur zwei Jahren war ein Gebäude entstanden, das dem berühmten Münchner Glaspalast und der Großhesseloher Eisenbahnbrücke in nichts nachstand – Bauwerke, die damals als Sensation galten.

Das raffinierte Konstruktionsprinzip der
Schrannenhalle: mehr




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