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bis 15.09.1853





Der Getreidemarkt findet auf dem damaligen Schrannenplatz, dem heutigen „Marienplatz“, unter freiem Himmel statt. Wegen der chaotischen Zustände gibt es bereits Ende des 18. Jahrhunderts Planungen für die Verlegung der Schranne.







1851





Stadtbaumeister Karl Muffat erhält den Auftrag, die Maximilians-Getreide-Halle, im Volksmund „Schrannenhalle“ genannt, zu errichten.







15.09.1853





Die rund 430 Meter lange Halle wird feierlich eingeweiht.







30.10.1854





Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt.







1873





Die Blütezeit der Schrannenhalle ist vorbei, da die neu errichtete Großmarkthalle deren Marktfunktion nach und nach übernimmt. Daraufhin nutzt man die Schrannenhalle verstärkt für Märkte und Messen.







1914





Sukzessive wird die Schrannenhalle demontiert. Ein 110 Meter langer Abschnitt gelangt als Lagerhalle zu den Gaswerken an die Dachauer Straße. Für mehr als 60 Jahre gerät dieser einzige heute noch erhaltene Teil der Halle in Vergessenheit.







07.04.1932





Ein Brand zerstört den letzten am Viktualienmarkt verbliebenen Teil der Schrannenhalle. Damit verschwindet der einstige Prachtbau - bis auf den nördlichen Kopfbau, die Freibank – von der Bildfläche der Innenstadt.







1978





Der Architekt und Stadthistoriker Volker Hütsch entdeckt per Zufall, welcher architektonische Schatz auf dem Gaswerksgelände lagert. Der 110 Meter lange und 25 Meter breite Hallenabschnitt befindet sich in vergleichsweise gutem Zustand.







1980





Ein Gutachten der Technischen Universität München (TUM) ergibt: Ein Wiederaufbau der Halle ist möglich.







17.03.2003





Baubeginn für die „neue alte“ Schrannenhalle (Details: Baukalender).







16.08.2005





Eröffnung Wirtshaus "Der Pschorr".







05.09.2005





Eröffnung Münchner Schrannenhalle.





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