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Renaissance eines architektonischen Juwels
Mitte des 19. Jahrhunderts brach eine neue Ära des Bauens an: Die Architekten entdeckten das Material Gusseisen für sich. Die Münchner Schrannenhalle ist ein besonders schönes Beispiel für Eisen-Glas-Konstruktionen dieser Zeit. König Maximilian II. hatte sie 1851 in Auftrag gegeben, unter Vertrag genommen wurde der Ingenieur Franz Karl Muffat. Am 15. September 1853 öffnete die Halle bereits ihre Pforten als Getreideumschlagplatz – nach phänomenal kurzer Bauzeit, die für diese Konstruktionsart jedoch typisch war. Jetzt wird das besondere Bauwerk, das der Stadt – zumindest in Teilen – erhalten geblieben ist, am Originalstandort nahe des Viktualienmarkts wieder aufgebaut.
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Eine bewegte Geschichte ...
… hat die Schrannenhalle seit ihrer Eröffnung hinter sich. Erst bejubelter Prachtbau und Vorreiter für den Münchner Glaspalast, dann turbulenter Handelsplatz, wurde die königliche Halle schließlich zur Lagerhalle degradiert und vergessen. Das Ende ihres „Dornröschenschlafes“ nahte erst 1980. Damals beschloss man, das Gebäude zu neuem Leben zu erwecken. Es dauerte jedoch noch bis zum 17. März 2003, bis mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte.
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Umbenennung "Schrannenplatz" in "Marienplatz"
„Platz“, „Schrannenplatz“ und schließlich „Marienplatz“ – ähnlich unterschiedlich wie die Namensgebung des Münchner Stadtzentrums war auch dessen Nutzung: Getreidemarkt, zudem Versammlungsort und Festplatz, heute Flaniermeile, die täglich Touristen aus aller Welt anlockt. Seinen weltberühmten Namen erhielt der Platz jedoch erst vor 150 Jahren. Am 30. Oktober 1854 wurde der damalige „Schrannenplatz“ offiziell in „Marienplatz“ umbenannt.
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