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Der Richtkranz hängt!
Am 15. Oktober 2004 wurde bei der Münchner Schrannenhalle der Richtkranz aufgehängt. Mehr als 700 geladene Gäste feierten mit Oberbürgermeister Christian Ude und Klaus D. Thannhuber, Geschäftsführer der Investorgesellschaft, auf der Baustelle der 150 Jahre alten Eisen-Glas-Halle neben dem Viktualienmarkt.
In Scharen waren die geladenen Gäste gekommen, um einen Blick auf die neue alte Schrannenhalle zu werfen. Seit dem 20. September, als die erste der Original-Säulen am alten Standort gesetzt worden war, wuchs die Schranne für alle sichtbar in den Münchner Himmel.
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Gut gelaunt waren bei unverhofft gutem Wetter denn auch Oberbürgermeister Christian Ude und Klaus D. Thannhuber, Geschäftsführer der DBVI GmbH & Co. Schrannenhalle KG, bei ihren Grußworten.
Antenne Bayern-Moderator Paul Johannes Baumgartner, der durch das Programm führte, überließ die Bühne zuerst Klaus D. Thannhuber als Vertreter des Bauherrn. Ab September 2005 soll die Schranne Münchens neues Erlebniszentrum in der Innenstadt mit lebendiger Handwerkerszene, buntem Kultur-Mix und Gastronomie werden. „Die Halle wird kein lebloses Denkmal sein, sondern ein pulsierender Publikumsmagnet, der stets für Spannung sorgt“, versprach Thannhuber. Er dankte besonders den am Bau beteiligten Handwerkern, Architekten und Ingenieuren, die die Herausforderung, die 150 Jahre alte Bausubstanz mit der Technik des 21. Jahrhunderts zu verbinden, hervorragend und zügig gemeistert hätten.
Den Einsatz und das Engagement von Oberbürgermeister Christian Ude hob Thannhuber besonders hervor. „Sie haben unser Projekt stets voll unterstützt, sowohl mit Worten als auch mit Taten“, dankte Thannhuber dem Oberbürgermeister, der nach ihm das Wort ergriff.
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Ude: "neue touristische Attraktion"
Oberbürgermeister Christian Ude betonte die besondere Stellung, die die Schrannenhalle als neue touristische Attraktion in der Münchner Innenstadt haben werde. München könne stolz darauf sein, dass urbanes Leben in eine historische Bausubstanz einzieht. „Darum beneiden uns andere Städte“, sagte das Stadtoberhaupt. Christine Hirschauer, Sprecherin der Marktkaufleute des Viktualienmarktes, begrüßte die Gäste. Die eigentliche Hauptsache der Feier vollbrachte Alexander Oberhofer senior, Inhaber der Firma Oberhofer Stahlbau GmbH, der den Richtspruch verkündete. Anschließend zeigte er zur Freude der Gäste eine Einlage als Schuhplattler. Den Richtkranz stiftete die Firma Hönninger GmbH & Co. Bauunternehmung KG. Wolfgang Huber, Dompfarrer der Frauenkirche, und Pfarrer Wolfgang Bomblies vom evangelisch-lutherischen Dekanat München segneten die Baustelle.
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Schranne aus der Vogelperspektive |
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KontraStreich und Schwuhplattler
Antenne Bayern-Moderator Paul Johannes Baumgartner moderierte den offiziellen Teil der Veranstaltung mit Witz und Esprit. Sechs Tänzer der „Schwuhplattler“ begeisterten das Publikum mit Einlagen des uralten bayerischen Volkstanzes. Die Band „KontraStreich“ bot eine Mischung aus echter Volksmusik und modernen Klängen, angereichert mit Pfiff und Humor. „KontraStreich“ spielte auch während des Büfetts. Die Schmankerln dafür lieferten die Viktualienmarkthändler.
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Hacker-Pschorr, der Premiumpartner der Schrannenhalle, spendete die Getränke für das Richtfest. Dafür hatte die Brauerei den historischen Durstlöschzug und Stangeneis gekühlte Bierfässer aus Holz auf der Baustelle aufgebaut.
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Abheben über der Schranne
Mit einem Flugsimulator in Form eines Vogels wagten drei der „Schwuhplattler“ einen Blick von oben auf die Schrannenhalle. Auch Paul Johannes Baumgartner flog über das neue architektonische Kunstwerk Münchens. Den anderen Gästen blieb das Vergnügen ebenso nicht verwehrt, über der Schranne im Münchner Himmel zu schweben: Wen die Neugier packte und der Mut nicht verließ konnte sich mit dem Vogel hoch über die Baustelle ziehen lassen.
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